Laub entfernen

Alle Jahre wieder: Der Herbst kommt und die Bäume und Sträucher in heimischen Gärten werfen schnell ihr Laub ab, um von dieser Last befreit den Winter zu überstehen. Den Gartenbesitzer freut das meist nicht. Kaum hat dieser die abgefallenen Blätter beseitigt und seine hierfür benötigten Geräte weggeräumt, liegt schon wieder neues Laub da, wo er es nicht unbedingt haben möchte: auf Beeten oder Rasenflächen. In diesem Zusammenhang stellt sich so mancher die Frage: Wie entfernt man Laub richtig? Wir zeigen’s Ihnen.


Der richtige Zeitpunkt, um Laub zu entfernen

Wenn man sich dazu entschieden hat, seine Blätter nicht den Winter über liegen zu lassen: Wann ist der richtige Zeitpunkt, um herabgefallenes Laub zu entfernen?
Auf diese Frage gibt es keine allgemeine Antwort. Wer möchte, sammelt mehrfach täglich alle bereits abgefallenen Blätter ein. Oder aber man wartet, bis alle Bäume von ihrem Blätterkleid befreit dastehen und macht sich dann an die Arbeit – je nach vorhandener Zeit, Lust und Wetterlage sind dies Entscheidungen, die jeder Gartenbesitzer für sich selbst treffen muss.


Womit lässt sich am besten Laub entfernen? – Geräte

Um das Laub zusammenzusammeln, bieten sich Ihnen mehrere Möglichkeiten. Der Klassiker ist immer noch der Rechen: Für Besitzer kleiner Gärten ist das die einfachste und kostengünstigste Methode, da die Arbeit schnell erledigt ist und es einen Rechen schon für wenige Euro im Baumarkt gibt.

Für Bereiche wie den Weg vor dem Haus eignet sich auch ein Besen, der das Laub auf einen Haufen fegt.

Wer allerdings über viele Quadratmeter verfügt, wird mit der Harke bald die Geduld verlieren.
Ein Laubsauger schont den Rücken, häckselt das Laub gleich in kleine Stücke und verfrachtet es in einen Beutel. Entspannter geht es eigentlich nicht. Beachten Sie, dass der Laubsauger laut Regelungen der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung nur zu bestimmten Zeiten betrieben werden darf: Werktags von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr, an Sonn- und Feiertagen muss komplett Ruhe herrschen.

Eine weitere Möglichkeit ist der Laubbläser. Dieser eignet sich besonders für etwas größere Grundstücke.


Hier darf Laub liegen bleiben

Es gibt verschiedene Stellen in Ihrem Garten, an denen Sie mit Herbstlaub der Tier- und Pflanzenwelt einen Gefallen tun, wenn Sie es nicht entfernen. Laub unter Bäumen oder Sträuchern bietet Tieren gemütliche Plätze für den Winterschlaf. Laub als Nährstofflieferant: Auch auf Staudenbeeten stört Laub nicht. Verrottetes Laub hat viele Nährstoffe und fördert im nächsten Jahr das Wachstum Ihrer Pflanzen. Außerdem ist eine Schicht aus Laub ein perfekter Frostschutz für mehrjährige Pflanzen und Kräuter.


Wohin mit dem Laub?

Wie bereits erwähnt, ist es ratsam, einige Blätter zum Abdecken von Pflanzen zu verwenden. Darüber hinaus ist Laub unentbehrlich für den Kompost und sollte deshalb auch genau dort abgelegt werden – allerdings nicht zu viel.
Des Weiteren eignet sich Herbstlaub hervorragend zum Mulchen. Bringen Sie eine etwa 10 cm hohe Laubschicht unter Bäumen und Sträuchern aus. Diese Blätter verrotten langsam und führen dem Boden wieder wertvolle Nährstoffe zu. Außerdem reduzieren Sie die Verdunstung.


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