Materialtipp: Grundputzarten

Der richtige Putz für innen und außen – schnell & einfach erklärt

Wer sein Zuhause selbst renoviert oder ausbaut, sollte genau wissen, welcher Putz sich für welchen Einsatzbereich eignet. Die Auswahl ist groß – doch nicht jeder Putz ist für den Innenbereich oder den Außenbereich gleichermaßen geeignet. Unsere Übersicht unterstützt Sie dabei, den passenden Grundputz für Ihr Projekt sicher auszuwählen.

Ein Mann der eine Außenwand verputzt

Geeignete Putzarten für verschiedene Untergründe

Diese Tabelle zeigt, welche Putzarten für verschiedene Untergründe geeignet sind. So erhalten Sie einen schnellen Überblick, welche Materialien sich für Ihr Bau- oder Renovierungsprojekt am besten eignen.

Putzart Beton Porenbeton Vollziegel Leichtziegel Gipskarton Altputz Naturstein
Haft- und Grundputz Typ A Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein
Haft- und Grundputz Typ L Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein
Feinputz Typ F Nein Nein Bedingt Bedingt Nein Bedingt Nein
Haft- und Grundputz Typ Y Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein
Kalk-Zementputz K11 Ja Nein Nein Nein Ja Ja Nein
Universal-Spachtelmasse Nein Bedingt Nein Nein Nein Nein Bedingt
Innenspachtel Ja Nein Nein Nein Ja Ja Nein

Legende: Ja = geeignet, Bedingt = eingeschränkt geeignet, Nein = nicht geeignet







Unser Tipp: So vermeiden Sie Fehler bei der Grundputz-Verarbeitung

Bereiten Sie den Untergrund sorgfältig vor – er sollte sauber, trocken und tragfähig sein. Achten Sie genau auf die Mischverhältnisse und verarbeiten Sie den Putz nur bei geeigneten Temperaturen. Vermeiden Sie zu dicke Schichten, um Risse und Ablösungen zu verhindern. So schaffen Sie eine stabile und langlebige Putzoberfläche.

Geeignete Produkte für Untergründe bei Putzreparaturen

Hier finden Sie eine Übersicht, welche Reparaturspachtel und Spachtelmassen für unterschiedliche Untergründe bei Putzreparaturen verwendet werden können. So gelingt die fachgerechte Ausbesserung garantiert.

Produkt Altputz Gipskarton Beton Porenbeton Naturstein
Reparaturspachtel außen Ja Nein Ja Bedingt Nein
Universalspachtel Ja Bedingt Nein Nein Bedingt
Innenspachtel Ja Ja Ja Nein Nein
Spachtelmasse F Ja Bedingt Ja Nein Nein

Legende: Ja = geeignet, Bedingt = eingeschränkt geeignet, Nein = nicht geeignet

Schritt-für-Schritt: Beschädigten Putz reparieren

  1. Schäden prüfen: Lose Putzteile entfernen.
  2. Untergrund vorbereiten: Fläche reinigen und trocknen.
  3. Reparaturmaterial auswählen: Passenden Spachtel verwenden.
  4. Spachtelmasse anmischen: Nach Herstellerangaben.
  5. Auftragen: Gleichmäßig auf die Stelle auftragen.
  6. Glätten und trocknen: Oberfläche glattziehen und trocknen lassen.
  7. Nachbearbeiten: Schleifen und bei Bedarf überputzen.
Ein Mann der eine Wand mit Werkzeugen verputzt






Innenputz vs. Außenputz – Was macht den Unterschied?

Beim Putz ist nicht jede Art für alle Einsatzbereiche geeignet. Innenputz wird speziell für die Anwendung in Innenräumen entwickelt und zeichnet sich durch eine glatte Oberfläche, gute Atmungsaktivität und Schadstoffbindung aus. Er sorgt für ein angenehmes Raumklima und ist oft leichter zu verarbeiten. Außenputz hingegen muss besonders robust sein, um Witterungseinflüssen wie Regen, Frost und UV-Strahlung standzuhalten. Er ist widerstandsfähiger und schützt die Fassade langfristig vor Schäden. Die Wahl des richtigen Putzes ist entscheidend, um sowohl Funktionalität als auch Optik Ihres Gebäudes zu gewährleisten.

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