Warmwasser-Fußbodenheizung

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Warmwasser-Fußbodenheizungen im HELLWEG Online-Shop entdecken

Eine Warmwasser-Fußbodenheizung arbeitet mit Niedertemperatur und daher für zahlreiche Bodenbeläge geeignet. Sie bietet außerdem zahlreiche weitere Vorteile: Eine wassergeführte Fußbodenheizung kann entweder in Verbindung mit einer anderen Heizungsanlage oder als alleinige Heizung genutzt werden. Zudem sorgt eine Warmwasser-Fußbodenheizung für eine gleichmäßige und angenehme Wärmeverteilung, die je nach Bedarf angepasst werden kann. Durch ein Doppelrohrprinzip steht an jedem Punkt der wassergeführten Heizmatte die gleiche Menge an Wärmeenergie zur Verfügung, sodass kein Temperaturgefälle zwischen Mattenanfang und -ende auftritt. Warmwasser-Fußbodenheizung reagieren zwar langsamer als elektrische Fußbodenheizungen und erfordern auch eine höhere Aufbauhöhe, sind dafür aber auch für den Dauereinsatz geeignet. Der Anschluss einer Warmwasser-Fußbodenheizung an die Hauptheizung ist erstaunlich einfach. Beim Direktanschluss, der bis maximal 20 m² Raumgröße empfohlen wird, werden die wassergeführten Heizmatten ohne eigene Pumpe parallel zu einem vorhandenen Heizkörper angeschlossen. Die Wärmemenge wird nun auf den Radiator und die Heizmatte umverteilt, wobei beide Systeme unabhängig voneinander regelbar sind. So entsteht eine Heizkombination aus Radiator und Bodenerwärmung. Daher werden durch die Warmwasser-Fußbodenheizung keine zusätzlichen Energiekosten im laufenden Betrieb verursacht. Allerdings ist die Leistungsfähigkeit der Warmwasser-Fußbodenheizung von der Umwälzpumpenleistung Ihrer Heizungsanlage abhängig. Bevor Sie eine wassergeführte Fußbodenheizung kaufen, sollten Sie daher überprüfen, ob die Leistungsfähigkeit Ihrer Heizungsanlage ausreicht. Bestellen Sie Ihre neue Warmwasser-Fußbodenheizung hier im HELLWEG Online-Shop und lassen Sie sich Ihr warmwassergeführtes Heizsystem bequem nach Hause liefern.

Für welche Bodenbeläge ist eine Warmwasser-Fußbodenheizung geeignet?

Eine Warmwasser-Fußbodenheizung ist für verschiedene Bodenbeläge wie beispielsweise Naturstein-, Fliesen-, Holz-, Teppich- oder Laminatboden geeignet, wenn der entsprechende Hersteller seinen Belag für Fußbodenheizungen freigegeben hat. Eine optimale Wärmeverteilung wird aber vor allem bei einem Fliesenbelag erzielt. Allerdings ist eine wassergeführte Bodenheizung nicht für Parkett- und Korkboden geeignet. Ein wichtiger Hinweis: Durch eine wassergeführte Fußbodenheizung steigt das Risiko von Wasserschäden, daher muss sie auch in die Haftpflicht- bzw. Hausratsversicherung aufgenommen werden. Falls der Unterboden nicht gut isoliert ist, empfiehlt es sich vor dem Verlegen einer wassergeführten Fußbodenheizung entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Wärmedämmung vorzunehmen.

Tipps zum Einbau einer Warmwasser-Fußbodenheizung

Der Einbau einer wassergeführten Fußbodenheizung ist ähnlich wie der Einbau einer elektrischen Heizmatte, da beide Systeme auf einer Gewebematte fixiert sind. Im Unterschied zu einer Elektro-Fußbodenheizung wird aber eine Warmwasser-Bodenheizung über Verteilerfinger an die vorhandenen Leitungen Ihrer Heizungsanlage angeschlossen. Hierbei sollten Sie die Herstellerangaben genau beachten und die entsprechenden Verbindungen und Ventile nutzen. Die Verlegung der wassergeführten Heizmatten ist aber ansonsten ähnlich wie bei elektrischen Fußbodenheizmatten. Für eine systematische Verlegung empfiehlt es sich, einen genauen Verlegeplan zu machen und die benötigte Anzahl der Matten genau zu berechnen. Bedenken Sie bei der Planung immer die Erreichbarkeit der Anschlüsse! Außerdem sollten nie mehr als zwei Matten an ein Thermostat angeschlossen werden. Vor dem Verlegen sollte der Untergrund gereinigt und vorbereitet werden, gegebenenfalls empfiehlt sich die Verwendung von einem geeigneten Haftvermittler. Nun können Sie die Heizmatten dem Plan entsprechend ausrollen und fest in den Haftgrund drücken. Wenn alle Matten richtig liegen und die Anschlüsse fest sitzen, sollten Sie zunächst einen Sicherheitscheck durchführen, um sicher zu gehen, dass alle Verbindungen und Rohre dicht sind und die Warmwasser-Fußbodenheizung einwandfrei funktioniert. Bei Unsicherheiten oder Problemen sollten Sie einen Fachmann zu Rate ziehen. Wenn Sie die Anleitung des Herstellers aber genau befolgt haben, sollte es keine Probleme geben. Nun erfolgt das Verspachteln mit einer flexiblen Ausgleichsmasse. Ein Tipp: Damit die Rohre der Warmwasser-Fußbodenheizung keiner hohen Punktbelastung ausgesetzt sind, sollten die Rohre mit einer Überdeckung von mindestens 5 mm abgespachtelt werden. Fliesen sorgen für eine gute Verteilung, sodass die Rohre gut geschützt sind. Der Boden benötigt nun etwa 8 bis 10 Tage, bis er vollkommen ausgehärtet ist. Erst dann sollte die Warmwasser-Fußbodenheizung in Betrieb genommen werden.