Dialog mit der Jugend 2012

Dialog mit der Jugend 2012

Schüler treffen HELLWEG Inhaber: "Auf die Menschen kommt es an."

Im Rahmen des Dialogs mit der Jugend hatte das Bau- und Gartenmarktunternehmen eingeladen

Dortmund, 20. April 2012. Einen HELLWEG Baumarkt kennt im Ruhrgebiet eigentlich jeder. Aber wie ein so großes Unternehmen arbeitet, weiß man eher nicht. Im Rahmen des vom Initiativkreis Ruhr organisierten Dialogs mit der Jugend hatte HELLWEG Inhaber Reinhold Semer rund 80 Oberstufenschüler aus Schulen in Bottrop, Hagen und Hattingen an den Firmensitz in Dortmund eingeladen. Insgesamt 89 Standorte hat HELLWEG in Deutschland und Österreich. Im Ruhrgebiet ist das Unternehmen die Nr. 1 und einer der großen Arbeitgeber. Vor diesem Hintergrund sieht Semer auch die Verantwortung, sich für die Region zu engagieren.

Einblicke hinter die Kulissen gab es zunächst im Bau- und Gartenmarkt Dortmund-Kley. Vier Manager des Unternehmens zeigten den Schülern, wie eine HELLWEG Filiale mit rund 70 Mitarbeitern funktioniert. Automatisierte Bestellungen, Lagerlogistik und Merchandising waren einige der Themen auf dem Weg durch das rund 10.000 m² große Haus. Spannend war auch die Frage, wie die Mitarbeiter zu HELLWEG gekommen sind. Klassische Ausbildung, betriebsverbundenes Studium oder Quereinstieg - gerade der Einzelhandel bietet Aufstiegsmöglichkeiten. Und man hat mit Menschen zu tun. Das mache immer wieder Spaß, so der Filial-Geschäftsleiter Sven Priebsch.

Nach einem kurzen Fußmarsch ging es für die Schüler in der benachbarten Dienstleistungszentrale, von der aus alle Filialen betreut und gesteuert werden, weiter. Reinhold Semer, der Unternehmensinhaber und sein Sohn Christoph, der vor einem Jahr in die Firma eingestiegen ist, stellten sich den Fragen der Schüler. Die Schüler präsentierten sich mit ihren Fragen durchaus mutig, klug und gut vorbereitet. Was denn HELLWEG von anderen Baumarktunternehmen unterscheide? „Die Sortimente sind bei den anderen gut geführten Wettbewerbern mehr oder weniger identisch.“, so Semer. „Den Unterschied machen die Menschen.“ Auf die innere Einstellung käme es an. Personalentwicklung ist ihm im Unternehmen wichtig. Und dass Entscheidungen mitgetragen werden. Stolz ist er, dass seine Mitarbeiter mit Freundlichkeit und Beratung Testsieger im Vergleich aller Baumarktunternehmen geworden sind.

Wie viel das Unternehmen verdient, wollte Semer den Schülern nicht verraten. Aber, dass das Geld im Unternehmen verbleibt und immer wieder in die Modernisierung und in neue Standorte investiert wird. Ein Ausruhen könne man sich im Einzelhandel nicht erlauben. Klar wurde auch, dass ein mittelständisches Unternehmen nicht mit unbegrenzten finanziellen Mitteln ausgestattet ist, wie die großen Konzerne. "Wir müssen es besser machen und unsere Chancen nutzen.", so Semer. Eine solche Chance war für ihn die Beteiligung an den 56 BayWa Bau- und Gartenmärkten, die seit Anfang des Jahres das HELLWEG Filialnetz in Süddeutschland ergänzen.

Christoph Semer sieht die Verantwortung, vor der er steht: 6.000 Mitarbeiter und eine Branche, die unglaublich schnell ist. "Man muss die Markterfordernisse erkennen und schnell reagieren." Wichtig ist ihm die Kultur des Unternehmens. Die Werte persönlich, ehrlich und leistungsstark beschreiben für ihn das Unternehmen HELLWEG. Drei Worte, die den Schülern eine Idee davon geben, wie ein Wirtschaftsunternehmen auf seine Mitarbeiter baut.