Anleitung: Parkett verlegen

Haben Sie auch keine Lust mehr auf Ihren alten Bodenbelag oder sind Sie umgezogen und Ihnen gefällt der vorgefundene Boden nicht? Kein Problem – unsere Anleitung verrät Ihnen Schritt für Schritt, mit welchen Handgriffen Sie Fertigparkett verlegen wie ein Profi. Am besten schauen Sie sich erst unser Video-Tutorial an und dann die bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung, in der Sie alle Arbeitsschritte nochmals aufgelistet finden.

Inhaltsverzeichnis

Materialien | Produkte | Anleitung | Inspirationen



Was brauchen Sie für Materialien um ein perfektes Ergebnis zu erzielen?

  • Parkett Ihrer Wahl
  • Hammer
  • Schlagholz
  • Zugeisen
  • Abstandskeile
  • Kreissäge
  • Bohrmaschine
  • Trittschalldämmung
  • Cuttermesser
  • Sockelleisten
  • Übergangsschiene für den Türbereich ggf. Dampfbremse (bei mineralischen Untergründen/Fußbodenheizung)

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Schritt 1


Um den Materialbedarf zu ermitteln, rechnen Sie die Grundfläche aus und zählen ca. fünf Prozent Verschnitt hinzu. Den alten Bodenbelag vollständig entfernen und alle Unebenheiten ausbessern.

Das Parkett 48 Stunden vorher im Raum akklimatisieren lassen. Legen Sie die Dampfbremsfolie aus und lassen Sie die Bahnen etwa 20 cm überlappen, damit keine Feuchtigkeit durchdringen kann (bei vorhandener Fußbodenheizung und mineralischen Untergründen). Die Trittschalldämmung vermindert die Schallübertragung über den Boden. Hier darf es zu keiner Überlappung an den Nähten kommen. Verkleben Sie die Bahnen mit Klebeband.

Schritt 2


Das erste Parkettelement mit der Nutseite (Vertiefung in der Längsseite des Parkettelements) zur Wand mit Abstandskeilen fixieren. Das nächste Element wird an die Stirnseite der ersten Diele angelegt. Je nach Verriegelungssystem kann nun die Fuge vorsichtig mit Hammer und Schlagklotz geschlossen werden oder einfach von oben eingeklickt werden.

Die letzte Diele in der Reihe muss zugeschnitten werden. Messen Sie die erforderliche Länge aus und sägen Sie das Parkett zu. Mit dem Zugeisen können Sie nun das letzte Parkettelement einfügen.

Schritt 3


Die zweite Reihe beginnen Sie mit dem Reststück der ersten Reihe. Dieses sollte jedoch nicht kleiner als 40 cm sein. Legen Sie das Parkettelement an und klicken Sie es in die 1. Reihe ein. Wenn nötig können Sie leicht mit dem Schlagklotz nachjustieren. Die nächste Diele legen Sie an der Stirnseite an und schließen zuerst die Stirnfuge und danach die Seitenfuge.

Verfahren Sie so mit allen Dielen der Reihe und schneiden Sie das das letzte Stück wieder entsprechend zu. Das Verlegen der weiteren Bahnen erfolgt nach dem gleichen Prinzip. Jede neue Reihe beginnt mit dem Reststück der vorherigen. Die letzte Reihe muss in der Breite zugeschnitten werden. Dafür messen Sie die erforderliche Breite auf der Rückseite aus. Schneiden Sie die Parkettelemente zu und setzten Sie diese in die Lücke. Montieren Sie die letzte Reihe mit dem Zugeisen – zuerst Stirnseite und dann die Seiten.

Schritt 4


Nun sollten Sie die Schnittkanten mit einem Kantenhobel anfassen, um später das Fugenmaterial anbringen zu können. Setzten Sie mit Keilen einen Abstand von ca. 4 mm zwischen Platte und Boden. Verbinden Sie jetzt die Rigipsplatte und das CW Standprofil mit Trockenbauschrauben mit. Bei Heizungsrohren müssen Sie das Parkettstück entsprechend anpassen. Markieren Sie die Position der Rohre und fräsen Sie die Löcher aus.

Im Türbereich müssen Sie mit einer Übergangsschiene arbeiten. Kürzen Sie den Türrahmen falls nötig und verlegen Sie das Parkett bis zum Übergang. Befestigen Sie anschließend die Übergangsschiene. Schrauben Sie das Unterprofil an die Wand, schneiden Sie die Sockelleisten für die Ecken zu und stecken Sie diese auf das Unterprofil. Stellen Sie sicher das nach Abschluss der Arbeiten alle Abstandskeile entfernt werden und eine umlaufende Dehnungsfuge zu den Wänden, Türen etc. vorhanden ist.

Wie nachhaltig ist Parkett?

Die Ökobilanz für Fertigparkett fällt weitgehend positiv aus. Bei der Verarbeitung und Entsorgung von Parkett und anderen Holzfußböden wird deutlich weniger Energie benötigt als bei anderen Materialien, etwa bei Kunststoff.

Massivparkett belastet die Umwelt am wenigsten. Fertigparkett, also mehrschichtiges Parkett, verbrauchen in der Herstellung mehr Energie als die massive Variante. Zusätzlich werden hier Holzwerkstoffe wie Spanplatten und Faserplatten benötigt sowie Klebstoffe. Entscheiden Sie sich für qualitativ hochwertiges Mehrschicht-Parkett, besteht dessen Trägermaterial aus Spanplatten oder Faserplatten. Der Anteil des nachwachsenden Rohstoffs Holz liegt bei beiden bei rund 90 Prozent. Das Gute, mittlerweile produziert der Großteil der Parketthersteller mit Hölzern aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Es gibt aber leider immer noch schwarze Schafe, die zerstörerischen Raubbau betreiben lassen, um an ihre Hölzer zu kommen. Wenn Ihnen das Thema Nachhaltigkeit am Herzen liegt, sollten Sie deshalb vor dem Parkettkauf auf den Herkunftsnachweis des Holzes achten. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie sich für Parkett mit einer FSC-Zertifizierung, PEFC-Zertifikat oder dem Blauen Engel entscheiden. Dann können Sie davon ausgehen, dass das Holz aus ökologischer Waldnutzung stammt.

Eine gute Wahl ist generell auch auf Produkte aus regionalen Hölzern wie aus Eiche oder Buche zu achten.

So haben Sie lange etwas von Ihrem Parkett

So haben Sie lange etwas von Ihrem Parkett Sie können die Lebensdauer Ihres Parkettbodens erhöhen, indem Sie ihn regelmäßig von losem Schmutz befreien. Entweder kehren Sie die Verschmutzungen auf oder nehmen Sie mit einem trockenen oder feuchten Tuch auf. Wenn Sie sich für Parkett mit mindestens 5 mm Nutzschicht entscheiden, haben Sie den Vorteil, dass es im Vergleich zu anderen Bodenbelägen auf einfache Art erneuerungsfähig ist. Sie haben die Möglichkeit es abzuschleifen und mit einer neuen Oberflächenbehandlung zu versehen.

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