Biologisches Gärtnern

Um biologisch zu gärtnern benötigen Sie keinen großen Garten. Errichten Sie auch auf kleinsten Flächen mithilfe von Kübeln, Kisten oder Hochbeeten Platz für einheimische Pflanzen. Dabei profitieren Sie nicht nur von frischem und unbelastetem Obst und Gemüse, sondern auch von einer großen Artenvielfalt in Ihrem eigenen Bio-Garten.

Pflege

Damit Ihre Pflanzen von Beginn an richtig versorgt werden, spielt schon die Wahl der Erde eine entscheidende Rolle. Bio Erden sind speziell auf die Bedürfnisse diverser Pflanzen abgestimmt und eignen sich hervorragend für die ökologische Anzucht von Pflanzen. Um das Beste aus Ihren Pflanzen herauszuholen empfiehlt es sich, diese regelmäßig zu düngen. Verwenden Sie organische Bio Dünger, damit eine Überdüngung praktisch unmöglich ist und die Umwelt geschont wird. Auch selbst hergestellter Kompost ist eine hervorragende Möglichkeit den Pflanzen wichtige Nährstoffe zuzuführen. Wie Sie selbst einen Komposter anlegen erfahren Sie in unserem Artikel „Kompost anlegen “.

Ressourcen schonen

Biologisches Gärtnern bedeutet auch, wertvolle Ressourcen zu schonen. Nutzen Sie statt sauberem Trinkwasser einfach Regenwasser um Ihre Pflanzen zu gießen. Mithilfe von Regenfässern lässt sich selbst für längere Trockenperioden genügend Wasser sammeln.

Standortwahl

Orientieren Sie sich an natürlichen Abläufen, was die Standortwahl und Bedürfnisse Ihrer Pflanzen betrifft. So erhält eine geeignete Platzierung die Gesundheit der Pflanzen und eine Mischkultur sorgt für einen ausgeglichenen Boden, welcher das Wachstum der Pflanzen fördert. Beispielweise sollten Himbeersträucher einen sonnigen bis leichtschattigen Standort bekommen, welcher idealerweise noch windgeschützt ist. Zwiebeln oder Knoblauch sind die perfekten Nachbarn für Himbeeren, da sie den Befall durch den gefürchteten Himbeerkäfer verhindern können. Weiteres zum Thema Mischkultur und der Vermeidung von Insektiziden finden Sie in unserem Magazin.

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