Warum sind Bienen so wichtig?

Die meisten Pflanzenarten sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Einen Hauptteil dieser Arbeit leistet hierbei die Honigbiene. Ohne Nützlinge wie sie wäre unsere Artenvielfalt wesentlich geringer und unsere Supermarktregale auch ziemlich leer. Denn Bienen und andere Nützlinge sorgen für reiche Obst- und Gemüseernten, zum Beispiel bei Kirschen, Äpfeln, Brombeeren oder Erdbeeren.

Warum sterben Bienen?

Leider gibt es hier keine eindeutige Antwort. Es wird vermutet, dass es eine Mischung aus verschiedensten Einflussfaktoren ist. Aber die häufigsten Faktoren, die genannt werden, sind unter anderem: Krankheitserreger denen die Bienen nichts entgegen zu setzen haben, die industrielle Landwirtschaft mit Monokulturen und Pestizideinsätzen, das Wegbrechen und Zerstören der Lebensräume, Luft- und Lichtverschmutzung sowie der Klimawandel.

Was können wir tun?

Im Prinzip hilft schon jede noch so kleine Änderung. Jeder von uns kann etwas tun, um unsere Bienen und andere Nützlinge zu unterstützen. Es gibt viele Möglichkeiten zu helfen. Manche bedürfen einer etwas größeren Umstellung, manche sind schnell und kleiner.

Wir können damit anfangen bienenfreundliche Pflanzen und Mischkulturen in unseren Gärten und auf unseren Balkonen anzupflanzen. Welche Pflanzen die besten Bienenweiden sind und wann diese blühen, erfahren Sie in unserem Blühkalender für Bienenweiden. Zusätzlich können wir beginnen auf umweltschädigende Insektizide zu verzichten. Wir haben auch Alternativen für Sie: Zum Beispiel erklären wir Ihnen drei Möglichkeiten in unserem Beitrag „Insektizide vermeiden“ oder schauen Sie sich dazu auch mal den Beitrag zum Unkraut an.

Wir können zusätzlich auch vornehmlich biologische Lebensmittel kaufen und so eine nachhaltige Landwirtschaft unterstützen. Übernehmen Sie doch auch eine Bienenpatenschaft und freuen Sie sich jedes Jahr über ein Glas Honig Ihrer Patenbienen. Wenn Sie sich noch mehr für Bienen interessieren können Sie sich auch einen eigenen Bienenstock anschaffen. Bitte informieren Sie sich vorher ausgiebig. Viele Imker bieten auch Schnuppertage an, sodass Sie bei der Haltung alles richtig machen.

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