Häcksler – Sicheres Arbeiten, Pflege und Wartung

Häcksler leisten das ganze Jahr über praktische Dienste als effiziente Zerkleinerer pflanzlicher Abfälle, denn Schnittgut fällt in jedem Garten an und nimmt dort häufig viel Platz ein. Wir zeigen, wie Sie mit Ihrem Häcksler sicher umgehen und ihn pflegen, damit Sie lange Freude an ihm haben.


So häckseln Sie richtig!

Bedienen Sie den Gartenhäcksler immer auf einem ebenen Untergrund, damit er nicht umkippt oder verrutscht. Befüllen Sie den Häcksler lieber langsam und gleichmäßig, als eine große Menge auf einmal einzuführen. Wenn eine Verstopfung droht, hören Sie das am Geräusch des Häckslers: wenn die Drehzahl runtergeht, also der Motor sich verlangsamt, machen Sie eine kurze Pause, bis der Trichter sich geleert hat. Um einen Stillstand zu vermeiden füllen Sie erst dann wieder Material ein.

Sicherheit geht vor!

Bevor der Garten von all dem Unrat befreit werden kann, steht die eigene Sicherheit im Vordergrund. Denn die Arbeit mit einem Häcksler ist nicht ganz ungefährlich. Im Schnittgut verstecken sich oftmals Dornen oder Stachel, Äste können zurückschlagen und herumfliegende Holzspäne ins Auge geraten.

Stumpfe Klingen tauschen

Irgendwann werden auch die besten Messer stumpf. Sollte ihr Gerät nicht mehr wie gewünscht schneiden, liegt das wahrscheinlich daran. Tauschen Sie die Klingen aus und Sie haben wieder für einige Jahre vorgesorgt.

Was tun mit dem Häckselgut?

Das entstehende Häckselgut ist wunderbar zur Kompostierung geeignet, vor allem in Kombination mit Küchenabfällen oder abgemähtem Rasen.


Fünf Tipps für den sicheren Umgang mit einem Häcksler

1. Fassen Sie niemals mit der Hand in den Einzug des Häckslers, sondern schieben Sie das eingelegte Schnittgut mit einem neuen Ast tief in das Gerät hinein. Achten Sie jedoch darauf, dass die Äste nicht zeitgleich eingezogen werden, hierbei kann es zu fliegenden Holzsplittern kommen.

2. Führen Sie niemals Ihre Finger von unten in den Ausfallschacht ein, um mögliche Verstopfungen zu lösen, solang der Häcksler noch in Betrieb ist. Ziehen Sie immer vorher den Stecker.

3. Tragen Sie zu jeder Zeit Sicherheitshandschuhe und eine Schutzbrille, um sich vor Schnittverletzungen zu schützen.

4. Halten Sie den Austrittsschacht frei. Angestautes Schnittgut kann zu Verstopfungen führen und die Maschine kann Überhitzen. Leeren Sie demnach die Fangbox oder tragen Sie den entstandenen Haufen ab.

5. Geben Sie nur Äste in den Häcksler, die den eingestellten Durchmesser nicht überschreiten. Zu breites Schnittgut führt schnell zu einem Verkeilen der Messer oder Blockieren der Mechanik. Zudem fördert dieses Verhalten einen vorzeitigen Materialverschleiß.


Holz häckseln mit dem Walzenhäcksler oder dem Messerhäcksler?

Walzenhäcksler und Leisehäcksler für kleinere Arbeiten

Für kleine Gärten ist der Walzenhäcksler besonders geeignet. Er arbeitet sehr geräuscharm, dafür etwas langsamer. Den Walzenhäcksler sollten Sie vor allem mit hartem Schnittgut wie Zweigen und Ästen befüllen, Blätter und andere weiche Fasern können ihn verstopfen. Die zerkleinerten Häcksel können Sie einfach auf Ihren Kompost werfen. Dank der großen Oberfläche haben die Mikroorganismen leichtes Spiel.

Messerhäcksler für größere Gärten

Messerhäcksler arbeiten lauter und schneller als Walzen- bzw. Leisehäcksler. Sie eignen sich für größere Gärten und verarbeiten sowohl hartes, als auch weiches Schnittgut. Die fertigen Häcksel können Sie zum Beispiel als Mulch auf Ihren Gartenbeeten ausbringen.

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