Die richtige Haustür

Die Haustür trennt nicht nur den Innen- und Außenbereich, sondern ist auch das Aushängeschild Ihres Hauses und schützt vor ungebetenen Gästen. Beim Kauf einer neuen Haustür sollte man daher neben dem Design auch die Sicherheit und den Wärmeschutz bedenken.
Wir zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Haustür-Materialien und verraten, was es mit der RC-Zertifizierung auf sich hat.


Worauf Sie beim Kauf einer Haustür achten müssen

  • Schalldämmung
  • Wärmedämmung
  • Einbruchs- und Aufbruchssicherheit
  • Ansprechendes Design

Welche Materialien für Haustüren gibt es?

Haustüren aus Aluminium

Haustüren aus Aluminium sind besonders robust, witterungsbeständig und benötigen wenig Pflege. So kann Ihre Aluminiumtür auch noch nach Jahren wie neu aussehen. Aluminium verfügt über sehr gute Wärmedämmwerte und erhöhten Schallschutz.

Haustüren aus Kunststoff

Kunststoff ist ein preisgünstiges und pflegeleichtes Material. Eine gut gedämmte Eingangstür aus Kunststoff erreicht durchaus sehr gute Dämmwerte. Ein Stahlkern verhindert das Verziehen des Kunststoffes. Durch den Stahlkern wird zusätzlich die Sicherheit verstärkt.

Haustüren aus PVC

Türen aus PVC verformen sich bei Temperaturunterschieden nicht. Sie weisen ein geringes Gewicht auf und sind daher in der Montage einfach zu handhaben. PVC erreicht eine gute Schalldämmung und ist zu empfehlen, wenn Sie an befahrenen Straßen wohnen. Die extra glatte Oberfläche ist kaum schmutzanfällig und einfach zu reinigen. 


Der Ud-Wert als Indikator für gute Dämmung

Gute Dämmung ist das A und O. Als Kennzahl für die Wärmedämmung einer Haustür gilt der Ud-Wert. Dieser gibt den Wärmedurchgang für die komplette Tür an. Je geringer der Ud-Wert, desto besser ist die Wärmedämmeigenschaft der Tür.


Effektiver Einbruchschutz - Haustüren mit RC-Zertifizierung

Gerade bei einer Haustür spielt der Aspekt Sicherheit eine große Rolle. Daher ist ein Einbruchschutz sehr wichtig.
Hauptkriterien sind dabei:

  • Einbruchsichere Glaselemente
  • Aufbohrhemmender Profilzylinder
  • Aufhebelsichere Beschläge
  • Mehrpunktverriegeltes Schloss

Die DIN EN 1627 definiert verschiedene Widerstandsklassen (RC „resistance classes“) für Bauelemente bezüglich ihrer einbruchshemmenden Wirkung. Einbruchhemmende Türen werden dafür in sechs Widerstandsklassen (RC1-6) eingeteilt.

RC1 und RC2 für den privaten Bereich zu empfehlen

Für den privaten Bereich kommen dabei hauptsächlich die Sicherheitsklassen RC1 und RC2 zum Einsatz. Die einzelnen Sicherheitsklassen geben an, wie lange die Haustür einem Einbruchsversuch eines standardisierten Tätertyps standhält.
Viele unserer Haustüren verfügen über die RC2-Zertifizierung, welche als Grundschutz von der Polizei empfohlen wird. Türen mit RC2-Zertifizierung verhindern das Aufbrechen mit einfachen Hebelwerkzeugen, wie Keilen oder Schraubendrehern. Außerdem wirken Sie aufgrund ihrer Widerstandszeit auf Täter abschreckend.

Für zusätzliche Sicherheit

Neben einem einbruchhemmenden Schließzylinder sind eine Vielzahl unserer Türen mit zwei zusätzlichen Schwenkhaken (oberhalb und unterhalb des Hauptschlosses) ausgestattet, die gleichzeitig mit einem Schließvorgang schließen.
Um das Aushebeln einer Haustür zu erschweren, sollte die Verbindung von Türzarge und –flügel bei geschlossener Tür möglichst fest sein. Daher sind bei einigen unserer Türmodelle zusätzliche spezielle Aufhebelsicherungen, auch Bandseitensicherungen genannt, verbaut.



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