Carport planen

Eis und Schnee, aber auch starke UV-Strahlung, Wind und Regen können dem eigenen Wagen mit der Zeit zusetzen. Wenn Sie sich entschieden haben, Ihren Wagen sicher und witterungsgeschützt auf dem eigenen Grundstück abzustellen, dann finden Sie im nachfolgenden einige Tipps für den richtigen Carport. 


 

Das sollten Sie bei der Auswahl des Carports beachten

Welches Dach soll drauf?

Carports gibt es in verschiedenen Varianten zu kaufen. Ob mit einem Flachdach, einem Satteldach oder als Pavillon. Trotzdem sollten Sie auf die zulässige Dachlast schauen. Eine preiswerte Alternative zum Flachdach ist das Satteldach.

Welche Größe wird benötigt?

Für kleine oder mittelgroße Fahrzeuge (3 - 4 m Breite, 5- 7 m Länge und 2,20 – 3 m Höhe) empfiehlt sich ein Einzel-Carport. Für größere Fahrzeuge oder Wohnwagen ist ein Doppel-Carport empfehlenswert.

Entwässerung

Bei Regen sammelt sich Wasser auf dem Dach des Carports an. Dabei sollte das Dach ausreichend abgedichtet sein und am besten mit einer Regenrinne versehen werden. Mit einer Regentonne können Sie das gesammelte Wasser zum Gießen nutzen!

Ein Carport mit Gerätehaus

2-in-1: Hier können Fahrzeuge abgestellt und Geräte untergebracht werden. Meistens kann man vor dem Geräteraum noch Fahrräder oder Motorräder abstellen, da dort ausreichend Platz ist.


Das richtige Material

Der Kauf von einem Carport erfordert nicht nur eine sorgfältige Planung, sondern auch die Berücksichtigung einer Vielzahl von wichtigen Details, wie dem Material des Carports.

Carports aus Holz

✔ sehr stabil und vielseitig
✔ natürliches, harmonisches Aussehen
✔ günstiger als Metallcarports

​✘ witterungsanfällig
✘ sollte regelmäßig mit Holzschutzlasur angestrichen werden

Carports aus Metall

✔ meist aus Aluminium oder rostfreiem Stahl
✔ sehr witterungsbeständig und langlebig
✔ stabil, kann große Schneelasten tragen
✔​ einfache Reinigung mit Wasser

✘ ggf. höheres Gewicht


Wichtiges zur Baugenehmigung für Carports

Vor dem Bau Ihres Carports sollten Sie unbedingt prüfen, ob Sie eine Baugenehmigung benötigen, um unnötigen Ärger zu vermeiden.

Brauche ich immer eine Baugenehmigung?

Wenn der umbaute Raum eine festgesetzte Höchstgrenze überschreitet oder der Carport auf einer betonierten Fläche aufgebaut wird, brauchen Sie eine Baugenehmigung. Da diese Richtlinien sich von Ort zu Ort und in den einzelnen Bundesländern unterscheiden, kann keine pauschale Aussage gemacht werden, ab wann man eine Baugenehmigung braucht. Erkundigen Sie sich am besten bei Ihrem zuständigen Bauamt.

Wofür sind Baugenehmigungen?

Baugenehmigungen werden ausgestellt, um zu kontrollieren, was gebaut wird. So wird unsicheres, unerwünschtes oder Bauten, die das Bild der Stadt stören würden, vermieden.

Was ist mit Grenzabständen zum Nachbarn?

Der Grenzabstand zum Nachbarn ist meistens mit drei Metern bemessen. Wollen Sie Ihren Carport direkt an die Grundstücksgrenze setzen, müssen Sie diverse Vorschriften beachten, z.B. Die Maße der überdachten Fläche oder die Höhe des Bauwerks. Die genauen Regelungen für Ihre Stadt können Sie beim zuständigen Bauamt in Erfahrung bringen. Sprechen Sie vorher mit Ihrem Nachbarn über Ihre Carport-Planung. Das beugt zukünftigen Missverständnissen vor.

 


Auf welchem Bodenbelag soll gebaut werden?

Das Fundament ist die wichtigste Komponente, denn es bietet einen festen und stabilen Stellplatz. Außerdem schützt es Holzpfosten davor zu faulen und mit der Zeit nachzugeben. Der Stellplatz benötigt eine solide und stabile Basis, wie z.B. ein Betonfundament oder Pflaster, die sowohl die schweren Belastungen als auch schwere Fahrzeuge bei Bewegung aushält.

Nach oben